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Teleradiologie und rechtliche Grundlagen

Das Thema „E-Health“ hat im Rahmen der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewonnen und führt immer wieder zu Diskussionen. Unter dieses Themengebiet fällt ebenfalls die Teleradiologie, die zunehmend auch in Schweizer Spitälern angewandt wird. Die Teleradiologie ermöglicht es, dass der Radiologe die Bilder nicht am Untersuchungsort anschauen muss, sondern dies an einem PC in einem anderen Raum, Gebäude oder gar an einem anderen Ort tun kann.

Relevant sind in diesem Zusammenhang einerseits die Anforderungen an die Datenübertragung (Sicherheit, Qualität der Bilder, etc.), andererseits ergibt sich für das radiologische Team eine neue Konstellation am Arbeitsplatz. Der Radiologie ist nun nicht mehr zwingend am Untersuchungsort. Fraglich ist nun, wer seine Aufgaben wahrnimmt, die zwingend vor Ort z.B. am Patienten ausgeführt werden müssen. Weiter stellt sich die Frage wer die Verantwortung für die Untersuchung vor Ort trägt sowie der Delegierbarkeit der Aufgaben des Radiologen, in diesem Zusammenhang ist zudem die Haftungsfrage von Bedeutung. In der Praxis hat sich gezeigt, dass es für die Radiologiefachpersonen nicht immer einfach ist abzuschätzen, welche Aufgaben des Radiologen sie wahrnehmen sollen und dürfen und welche Aufgaben sie nicht wahrnehmen dürfen.

Die Richtlinien zur Teleradiologie wurden am Radiologiekongress 2016 in Davos vorgestellt. Die rechtliche Analyse sowie die Richtlinien wurden von Juristen der wamag | WALKER Management AG durchgeführt und verfasst.

Die SVMTRA hat anschliessend in einer Projektgruppe die rechtlichen Grundlagen etabliert. Diese halten die Aufgaben und Kompetenzen der Radiologiefachpersonen fest. Die Ergebnisse wurden in einem Flyer sowie in den FAQs Abreitsrecht für die Mitglieder der SVMTRA aufgearbeitet. 

Dokumente zu Teleradiologie und rechtliche Grundlagen

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