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Monitoring der medizinischen Strahlendosen der CH-Bevölkerung 2018

Das BAG hat die kürzlich publizierten Ergebnisse der Erhebung zu medizinischen Strahlendosen der CH-Bevölkerung im Jahr 2018 vorgestellt. Das IRA führt diese Erhebung seit 20 Jahren im Auftrag des BAG durch (Umfassend alle 10 Jahre, Zwischenerhebung alle 5 Jahre). Aufgrund der Ergebnisse der Erhebung können Trends festgestellt und Aufsichtsschwerpunkte abgeleitet werden.

Ergebnisse der Erhebung zu medizinischen Strahlendosen

Die Erhebung ist auch integriert in die gesundheitspolitische Strategie ‘Gesundheit 2030’ des BAG (Qualitätsindikator, Verbesserung der Versorgungsqualität). Zudem erlauben die Zahlen einen Vergleich mit dem Ausland und nicht zuletzt besteht ein gesetzlicher Auftrag zur Erhebung. Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in derPräsentation hier.

Die durchschnittliche Effektivdosis pro Einwohner/-in für diagnostische Untersuchungen betrug 1.49 mSv. Bei den CT-Untersuchungen konnte erstmals eine Plafonierung der Dosis festgestellt werden. Die Frequenz stieg zwar um 15%, der spezifische Dosisvektor (=mittlere effektive Dosis für die entsprechende radiologische Modalität) reduzierte sich aber um 17%. Hier zeigt sich die positive Auswirkung der verschiedenen Optimierungsmassnahmen der letzten 5 Jahre (Protokollanpassungen, DRW, Einbezug der Medizinphysik). Dem Anstieg der Frequenzen soll mit der weiteren Etablierung der Klinischen Audits begegnet werden.