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Fortbildung Nuklearmedizin vom 24.10.20 "High End or no End?" (oder "Presence Event or Webinar?")

Die Fachstelle Nuklearmedizin organsiert jährlich eine Fortbildung, die seit vielen Jahren im Universitätsspital Zürich durchgeführt wird. Dann kam Corona und plötzlich war alles anders als zuvor.

Die Fachstelle Nuklearmedizin organsiert jährlich eine Fortbildung, die seit vielen Jahren im Universitätsspital Zürich durchgeführt wird. Wir rekrutieren Referenten wie Radiologiefachpersonen, Ärzt, Physiker oder anderes Fachpersonal, die Themen rund um die Nuklearmedizin präsentieren. Neben den Referaten hat auch das Networking unter den Teilnehmern, Referenten und Industrievertretern einen grossen Stellenwert. 

So trafen wir uns im Januar zu unsere ersten Sitzung 2020 um die diesjährige Veranstaltung zu planen und zu organisieren. So weit, so gut – alles ging seinen gewohnten Lauf und wir konnten wieder ein spannendes Programm mit interessanten Referenten zusammenstellen.

Dann kam Corona und plötzlich war alles anders als zuvor.

Mitte September mussten wir uns entscheiden, ob dieses Jahr eine Präsenzveranstaltung überhaupt möglich ist. Nach einer langen Sitzung in Zürich haben wir uns entschlossen, kein Risiko für Referenten und Teilnehmer einzugehen und planten die ganze Fortbildung zu einem Webinar um. Da wir alle keine Erfahrungen hatten, wie ein Webinar zu planen und organisieren ist, war uns besonders wichtig eine professionelle technische Unterstützung zu bekommen. Diese fanden wir in unserem ehemaligen Fachstellen Mitglied Steffanie Stiger.

Ein neuer Raum musste her, der unseren technischen Anforderungen entsprach, die Teilnehmer und Referenten mussten informiert werden, die technische Ausrüstung musste zusammengestellt werden und mehrere Online- Probesitzungen waren nötig, bis wir uns endlich sicher mit der neuen Materie "Webinar" fühlten.

Am 24.10.20 war es dann soweit: im "Boardraum" der Hirslanden Klinik Zürich hatten wir alles vorbereitet. Ein Teil des Fachstellenteams und ein Teil der Referenten waren vor Ort, der andere Teil des Teams und 3 Referenten verfolgten das Webinar online von zuhause aus. Vom ersten bis zum letzten Moment hat alles hervorragend so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Nach 6 Stunden Fortbildung waren wir erschöpft aber sehr stolz auf uns – wir hatten es geschafft ein Webinar zu organisieren und erfolgreich durchzuführen!

Das Networking und Treffen alter Bekannter und Kollegen hat sehr gefehlt, trotzdem bin ich erfreut und auch ein wenig überrascht, wie gut die Fortbildung wohl beim Publikum angekommen ist. Die ersten Feedbacks waren sehr positiv.

Als Fazit geht für uns als Fachstelle hervor: ein Webinar zu planen braucht viel Zeit (vielleicht mehr, als eine Präsenzveranstaltung) und man braucht das richtige technische Equipment und "Profis" die sich mit der Technik und der gewählten Webinar- Software auskennen. Dann aber ist es eine tolle Sache in Zeiten wie diesen nicht auf Fort- und Weiterbildung verzichten zu müssen. Schliesslich haben wir Radiologiefachpersonen eine Fortbildungspflicht im Bereich Strahlenschutz, der wir somit auch in Corona- Zeiten nachgehen können.

Ein grosses Lob und einen riesen Dank an "mein" Fachstellenteam für diese ausserordentliche Leistung, in so kurzer Zeit aus dem Nichts ein Webinar aus dem Boden zu stampfen – ich bin sehr stolz auf uns!

Bastian Trimpin
Leiter Fachstelle Nuklearmedizin SVMTRA
Kantonsspital Aarau