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Austauschsitzung mit SRK und BAG

Im März haben Austauschsitzungen zwischen dem Zentralvorstand der SVMTRA und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) sowie dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) stattgefunden.

Mit dem SRK wird jährlich die Thematik der Anerkennung von Radiologiefachpersonen, welche die Ausbildung im Ausland absolviert haben, erörtert. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 94 ausländische Diplome geprüft. Davon wurden 76 Personen direkt anerkannt und 15 Personen mussten Ausgleichsmassnahmen machen (Anpassungslehrgang oder Sprachkurs B2). Die Anzahl an Pre-Checks hat aufgrund der digitalisierten Durchführung zugenommen (total wurden 202 positiv bewertet und 27 negativ). Die Personen, welche einen positiven Pre-Check haben, können ihr Dossier innerhalb eines Jahres zur Anerkennung einreichen (58 % der Personen mit positivem Pre-Check reichen einen Antrag ein).  

Das BAG hat die SVMTRA bei der jährlichen Austauschsitzung vor allem über folgende Projekte informiert:

  • Qualität der Strahlenschutzausbildung an MTR-Schulen: Es wurden insgesamt drei Personengruppen (Ausbildungsleiter, Studierende, Ausbildungsverantwortliche in den Kliniken) befragt. Die Strahlenschutzausbildung wird gesamtheitlich als gut beurteilt. Besonders hervorgehoben werden die sehr zufriedenstellenden Praktika (Gruppengrösse) und die gute Betreuung durch die Ausbildungsverantwortlichen in den Kliniken. Bei verschiedenen Themenbereichen und Kompetenzen besteht jedoch ein Optimierungsbedarf. Das BAG wird mit den einzelnen Bildungsanbietern mögliche Optimierungen diskutieren.
     
  • Evaluation des Ausbildungsstandes zum Röntgen in Arztpraxen: 2019 wurden staffelweise ca. 3'500 Arztpraxen in der ganzen Schweiz betreffend den Ausbildungsstand beim Röntgen befragt. Bisher zeigt sich folgendes Bild: 26.5 % voll digital / 51.7 % CR System (halbdigital) / 21.8 % analog (80 % ausgewertet). 78 % aller Praxen machen Röntgenaufnahmen im mittleren Dosisbereich. Lediglich 20 % der Praxen fertigen mehr als 10 Schädelaufnahmen pro Jahr an.
     
  • Projekt RadiSS: Hier geht es vor allem um die Diebstahlsicherung von radioaktiven Quellen (z. B. Barrieren, mit welche die Quellen gesichert sind). In den Kehrichtverbrennungsanlagen finden vermehrt Messungen auf radioaktive Quellen statt, weshalb Abfälle der Nuklearmedizin ordnungsgemäss entsorgt werden müssen.