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Anerkennung ausländischer Diplome

Im März hat die jährliche Austauschsitzung zwischen dem Zentralvorstand der SVMTRA und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) stattgefunden. Mit dem SRK wird jährlich die Thematik der Anerkennung von Radiologiefachpersonen, welche die Ausbildung im Ausland absolviert haben, erörtert. Im Jahr 2020 ist die Zahl der Anerkennungen um 1/3 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Es wurden insgesamt 112 ausländische Diplome vom SRK geprüft. Darunter wurden 104 Personen direkt anerkannt und 8 Personen mussten Ausgleichsmassnahmen machen (Anpassungslehrgang oder Sprachkurs B2). Die Anzahl an Pre-Checks hat aufgrund der digitalisierten Durchführung zugenommen (Total wurden 230 als positiv und 36 als negativ bewertet). Die Personen, welche einen positiven Pre-Check haben, können ihr Dossier innerhalb eines Jahres zur Anerkennung.

Ab 2022 übernimmt die Schweiz (Freizügigkeitsabkommen) die neue EU-Richtlinie 2013/55/EG. Diese EU-Richtlinie vereinfacht es, europäische Abschlüsse anzuerkennen. Es werden dann auch Teilanerkennungen in Diagnostik, Radioonkologie und Nuklearmedizin erteilt. Bereits jetzt tretet das SRK auf Gesuche ein, welche explizit eine solche Teilanerkennung in einem oder zwei Fachbereichen fordern. Eine vollständige Anerkennung ist mit Absolvierung von entsprechenden Ausgleichsmassnahmen möglich.

Für Radiologiefachpersonen mit Diplomen aus Drittländern gilt diese Anerkennung nicht. Ein bilaterales Abkommen mit Quebec (Kanada) wird derzeit diskutiert und die SVMTRA ist involviert am Vergleich der Kompetenzen der Ausbildungen (Quebec / Schweiz).